Sicher kaufen und verkaufen

Die allermeisten Geschäfte laufen gut. Die wenigen Betrugsversuche folgen fast immer denselben Mustern — wer sie kennt, erkennt sie sofort.

Bleib auf der Plattform

Wer schon in der ersten Nachricht auf WhatsApp oder E-Mail drängt, will meist die Schutzmechanismen umgehen. Der okazio-Chat markiert bekannte Maschen und hält fest, was gesagt wurde.

TWINT fragt nie nach einem Code

Kein Zahlungsdienst schickt dir einen SMS-Code, den du einer Käuferin oder einem Käufer weitergeben sollst. Ein «Bestätigungscode» zum Weitergeben ist immer ein Versuch, dein Konto zu übernehmen. Und um Geld zu erhalten, scannst du nie einen QR-Code und gibst nie einen fünfstelligen Code ein: Diese Codes dienen zum Bezahlen.

Vorsicht bei Überzahlung

Wer mehr überweist als vereinbart und die Differenz zurückfordert, bereitet eine Zahlungsstornierung vor. Du zahlst von deinem Konto zurück, und das erhaltene Geld verschwindet danach.

Falsche Transporteure

Ein «Lieferdienst», der vor dem Versand Gebühren verlangt und auf eine unbekannte Website verlinkt, existiert nicht. In der Schweiz bleibt die persönliche Übergabe am sichersten.

Triff dich an einem öffentlichen Ort

Bahnhof, Einkaufszentrum, überwachter Parkplatz. Bei Tageslicht. Bei sperrigen Sachen nimm jemanden mit. Wer ehrlich verkauft, versteht solche Vorsichtsmassnahmen.

Melde

Jedes Inserat und jede Unterhaltung hat einen Melde-Button. Eine Meldung wird gelesen, und sie schützt die Nächsten.